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Neue Satelliten vor dem Start


W6A
Eutelsat Communications hat Thales Alenia Space mit dem Bau von W6A beauftragt. Der Satellite hat 40 Ku-Band Transponder und soll die Kapazitäten auf der geostationären Position 21,5° Ost um 50% erhöhen. Der Start ist für das 3. Quartal 2012 geplant. Zudem ersetzt der neue Satellit den Eutelsat W6 auf dieser Schlüsselposition für Daten-, professionelle TV- und Regierungsdienste in Europa, Nordafrika, den Mittleren Osten und Zentralasien.

W5A
Astrium baut diesen Satelliten für Eutelsat Communications. W5A hat 48 Ku-Band Transponder und wird nach seinem voraussichtlichem Start im 4. Quartal 2012 auf 70,5° Ost positioniert. Dort ersetzt der Satellit den W5. Damit werden die dort vorhandenen Kapazitäten von Eutelsat mehr als verdoppelt. W5A soll für eine breite Palette an professionellen Diensten, wie Regierungsservices, Breitbandzugänge, GSM-Backhauling und den professionellen TV-Programmaustausch in Europa, Afrika und Zentral- sowie Südostasien eingesetzt werden.

W5A hat ein Startgewicht von über fünf Tonnen und basiert auf der Astrium Eurostar E3000 Plattform. Die voraussichtliche Lebensdauer beträgt mehr als 15 Jahre. Jeder der vier Hochleistungs-Beams des Satelliten ist auf bestimmte Regionen fokussiert: Europa, Afrika, Zentralasien und Südostasien bis hin nach Australien. Die Beams sind untereinander an Bord verbindbar. Kunden können so Beams für regionale Übertragungen oder Verbindungen zwischen Kontinenten nutzen. Damit bedient Eutelsat Märkte mit hohem Wachstum, wie etwa für sicher Regierungsverbindungen in Zentralasien mit Hubs in der Region oder in Europa, Unternehmensnetze zwischen Südostasien und Afrika und Direktverbindungen zwischen Europa und Australien.

:: W5A Bild des Satelliten

EUROBIRD 2A
Space Systems/Loral baut diesen neuen Hochleistungssatelliten für die Partner Eutelsat Communications und ictQATAR (Vertreter des Staates Katar). Die beiden Unternehmen wollen den Satelliten auf der Orbitalposition 25,5° Ost gemeinsam betreiben und haben Space Systems/Loral ausgewählt, einen Satelliten mit mehr als 15 Jahren Lebensdauer auszuliefern. EUROBIRD™ 2A basiert auf dem Space Systems/Loral 1300 Satellitebus, einer seit Jahrzehnten bewährten modularen Plattform mit hoher Leistung und der Flexibilität für eine Vielzahl an Anwendungen.

Der Satellit soll Anfang 2013 in den Betrieb gehen und eine anspruchsvolle Aufgabe übernehmen. Mit seiner ausgezeichneten Ausleuchtzone über den Mittleren Osten, Nordafrika und Zentralasien übernimmt der neue Satellit die Aufgaben des Eutelsat-Satelliten EUROBIRD™ 2, der zur Zeit auf 25,5° Ost seinen Dienst versieht. Neben der Sicherung der Ku-Band Dienste für Eutelsat und zusätzlichen Ku-Band Kapazitäten für ictQATAR trägt der Satellit auch Ka-Band Kapazitäten an Bord, mit denen beie Partner neue Dienste anbieten können. Dank der vielfältigen Aufgabenarchitektur können ictQATAR und Eutelsat auf die Nachfarge nach den am schnellsten wachsenden Anwendungen im Mittleren Osten und Nordafrika, inklusive TV-Dienste, Unternehmenskommunikation und Regierungsdienste reagieren. Der TV-Markt profitiert insbesondere von der vorhandenen Basis von 13 Millionen Haushalten, die ihre Fernsehprogramme bereits direkt über diese Position empfangen.

W3D
Eutelsat hat Thales Alenia Space mit dem Bau des Satelliten W3D beauftragt. Dieser ersetzt den nach seinem Start am 28. Oktober 2010 verlorenen Satelliten W3B. Die Auslieferung erfolgt in einem Zeitfenster von 24 Monaten und versetzt Eutelsat in die Lage, den 56-Transponder Satelliten Anfang 2013 in den wirtschaftlichen Betrieb zu nehmen. Dieser basiert auf der Spacebus 4000 Plattform von Thales Alenia Space. Eutelsat will W3D neben dem Satelliten W3A auf 7° Ost kopositionieren, um auf dieser schon lange bestehenden Position die Zahl der operativen Transponder von 44 auf 70 zu erhöhen. Diese Zusatzkapazitäten versetzen Kunden in die Lage, ihre Geschäfte weiter auszubauen, erhöhen die Sicherheit im Orbit und stellen auf 7° zusätzliche Kapazitäten für neue Geschäftsmöglichkeiten in Europa, den Mittleren Osten, Afrika und Zentralasien bereit.

Der Satellit W3D hat drei wichtige Ausleuchtzonen:Eine Hochleistungs-Ku-Band Ausleuchtzone für Europa mit einem auf Mitteleuropa und die Türkei für den Direktempfang optimierten, zentrierten Beam; eine sehr weite Ausleuchtzone von Europa über Nordafrika, den Mittleren Osten bis weit nach Zentralasien hinweg über einen Ku-Band Beam für professionelle TV-Verbindungen und Datennetze; eine Ku-Band Ausleuchtzone über den Ländern südlich der Sahara und den französischen Inseln im Indischen Ozean für regionale Telekommunikations- und Internetdienste. Verbindungen zwischen Europa und der afrikanischen Ausleuchtzone sind durch eine Kombination von Ka-Band Frequenzen in Europa und Ku-Band Frequenzen in Afrika möglich.

Eutelsat 3B
Eutelsat hat Astrium mit dem Bau eines neuen Tri-Band Satelliten beauftragt. Dieser Satellit wird die Kapazitäten und die Vielfalt der Dienste für die Märkte in Afrika, dem Mittleren Osten, Zentralasien und Lateinamerika zu erhöhen. Der Eutelsat 3B genannte Satellit hat eine Nutzlast von 51 Transpondern, arbeitet im Ku-, Ka- sowie C-Band und soll Anfang 2014 starten.

Um die Eutelsat-Kapazitäten und geografische Reichweite zu ergänzen, erhält Eutelsat 3B Ressourcen in drei Frequenzbändern, die mit festen und steuerbaren Beams für eine maximale Flexibilität verbunden sind. Mit einer einzigen Plattform mit Ku-, Ka- und C-Band Transpondern erhalten Nutzer die bestmögliche Flexibilität für unterschiedliche Anwendungen. Ku- und C-Band Kapazitäten festigen zudem die Möglichkeiten von Eutelsat in den Märkten für TV- und Breitbanddienste. Beams mit hohen Datendurchflüssen im Ka-Band lassen sich individuell für regionale und staatliche Märkte steuern und mit zuordbaren Stärken und Frequenzspektren betreiben. Dies unterstützt zusätzlich innovative Applikationen in Märkten mit hohen Bandbreitennachfragen.

Der Satellit Eutelsat 3B basiert auf der Astrium Eurostar 3000 Plattform. Das Startgewicht beträgt sechs Tonnen, die geplante Lebensdauer ist 15 Jahre.

:: Eutelsat 3B satellite image

Eutelsat 9B
Eutelsat hat ein neus Satellitenprogramm initiiert, das die Ressourcen auf der Orbitalposition 9° Ost signifikant erhöhen und diversifizieren soll. Über diese Position adressiert der Satellitenbetreiber wichtige TFV-Wachstumsmärkte in ganz Europa. Für den Ausbau hat Eutelsat bei astrium den neuen Hochleistungssatelliten EUTELSAT 9B bestellt. Dieser Satellit soll Ende 2014 starten und basiert auf der Plattform Eurostar E3000.

Durch die Inbetriebnahme des Satelliten mit seinen 66 Transpondern will Eutelsat das Leistungsniveau auf 9° Ost weiter anheben und gleichzeitig die Ressourcen dort um über 70% erhöhen. Die Kapazität verteilt sich auf fünf Ausleuchtzonen. Durch die Wiedereinsatzmöglichkeit von Frequenzen erhöht sich die insgesamt bereitstehende Bandbreite.

Eine pan-europäische Ausleuchtzone bietet eine breite Abdeckung für TV-Sender, die eine maximale Reichweite an direkt-empfangenden Haushalten und terrestrische Kopfstellen (Kabel, DSL, DVB-T …) suchen. Vier weitere Ausleuchtzonen decken digitale TV-Märkte mit hohen Wachstumsraten in Italien, Deutschland, Griechenland und in der nordischen Region einschließlich des Baltikums ab. Durch dieses regionale Ausleuchtzonenmodel können Betreiber von Pay-TV Plattformen und nationalen DVB-T Entwicklungsprogrammen sehr effizient Sprachmärkte adressieren und zugleich von den Empfangsmöglichkeiten der TV-Position HOT BIRD™ profitieren. Eutelsat hat die Mission für Italien mit der italienischen Raumfahrtagentur ASI entwickelt. Die italienische Ausleuchtzone teilen die ASI für italienische institutionelle Aufgaben und Eutelsat für TV-Übertragungen in einem der dynamischsten TV-Märkte Europa’s.

Der Satellit EUTELSAT 9B trägt zudem nach einer Entscheidung der Astrium Services die erste Datenrelais-Nutzlast für das European Data Relay Satellite System (EDRS), einer Public-Private Partnership (PPP) der Astrium mit der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Das EDRS System für Telekommunikationssatelliten im geostationären Orbit unterstützt hohe Datenübertragungsraten sowie die bi-direktionale Datenrelaiskommunikation zwischen LEO- (Low Earth Orbit) Erdobservationssatelliten und damit verbundenen Bodenstationen.

:: Bild des Satelliten Eutelsat 9B